Website für Handwerker: Was wirklich neue Aufträge bringt

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Viele Handwerksbetriebe in der Ostschweiz haben ihre Aufträge bisher über Mundpropaganda erhalten — und das funktioniert weiterhin. Doch das Suchverhalten hat sich verändert: Wer heute einen Maler in Wattwil, einen Sanitär in Wil oder einen Schreiner im Toggenburg braucht, greift zum Handy und tippt genau das bei Google ein. Wer dort nicht auftaucht oder mit einer veralteten Seite erscheint, verliert den Auftrag an den Mitbewerber — oft, ohne es je zu erfahren. Dieser Artikel zeigt, was eine Handwerker-Website wirklich leisten muss, damit aus Suchanfragen Aufträge werden.

So suchen Ihre Kunden heute nach Handwerkern

Die typische Suche ist lokal und konkret: «Maler Wattwil», «Elektriker Notfall Wil», «Plattenleger Toggenburg». Google zeigt dazu Karteneinträge mit Bewertungen und darunter die Websites der Betriebe. Die Entscheidung fällt schnell und nach einfachen Kriterien: Wer wirkt seriös? Wer arbeitet in meiner Nähe? Wen erreiche ich sofort?

Dazu kommt: Ein grosser Teil dieser Suchen passiert unterwegs am Handy — im Wohnzimmer mit dem Wasserschaden vor Augen oder abends auf dem Sofa bei der Planung des Umbaus. Ihre Website muss deshalb zuerst mobil funktionieren: schnell laden, gut lesbar sein, Telefonnummer zum Antippen. Eine Seite, die auf dem Handy zerschossen aussieht, ist für viele Suchende ein Grund, gleich weiterzuklicken.

Was auf Ihre Startseite gehört

Die Startseite muss drei Fragen in wenigen Sekunden beantworten: Was machen Sie? Wo arbeiten Sie? Wie erreicht man Sie? Alles andere ist zweitrangig.

Leistungen klar benennen

Schreiben Sie konkret, was Sie anbieten — nicht «Ihr Partner rund ums Haus», sondern «Malerarbeiten innen und aussen, Tapezieren, Fassadenrenovationen». Suchende vergleichen meist mehrere Betriebe; wer seine Leistungen klar benennt, bleibt im Kopf. Und Google kann Ihre Seite nur für Begriffe anzeigen, die dort auch tatsächlich stehen.

Einzugsgebiet sichtbar machen

Nennen Sie die Orte und Regionen, in denen Sie arbeiten — zum Beispiel Toggenburg, Wil, Fürstenland, St. Gallen. Das hilft doppelt: Kunden wissen sofort, ob Sie zuständig sind, und Google versteht, für welche lokalen Suchanfragen Ihre Seite relevant ist.

Telefonnummer prominent platzieren

Handwerker werden angerufen, nicht angemailt. Die Telefonnummer gehört gut sichtbar in den Kopfbereich jeder Seite, auf dem Handy als antippbare Schaltfläche. Wer Ihre Nummer erst im Impressum suchen muss, ruft in der Zwischenzeit den nächsten Betrieb an.

Echte Fotos schlagen jedes Stockbild

Nichts überzeugt auf einer Handwerker-Website so sehr wie echte Bilder echter Arbeit. Die Vorher-nachher-Aufnahme einer Fassadenrenovation, das fertig eingebaute Badezimmer, das Team vor dem Firmenfahrzeug — solche Bilder beweisen Können, ohne dass Sie ein Wort schreiben müssen. Stockfotos mit makellosen Modellen im blitzsauberen Overall bewirken das Gegenteil: Sie wirken austauschbar, und viele Besucher erkennen sie auf den ersten Blick.

Referenzbilder haben einen weiteren Vorteil: Sie zeigen die Art und Grösse der Aufträge, die Sie gerne annehmen. Wer Umbauten zeigt, bekommt Umbau-Anfragen. Falls in Ihrem Betrieb brauchbare Bilder fehlen, lohnt sich ein halber Tag mit einem Profi vor Ort — daraus entsteht ein Grundstock an Bildern, der jahrelang trägt. Mehr dazu finden Sie unter Fotografie.

Machen Sie die Anfrage so einfach wie möglich

Jede Hürde zwischen Interesse und Kontakt kostet Aufträge. Bewährt hat sich diese Kombination:

  • Antippbare Telefonnummer auf jeder Seite — für alle, die sofort sprechen wollen.
  • Kurzes Anfrageformular: Name, Telefonnummer, kurze Beschreibung des Anliegens. Jedes zusätzliche Pflichtfeld schreckt ab.
  • Foto-Upload zur Anfrage: Kann der Kunde ein Bild des Schadens oder der Baustelle mitschicken, können Sie den Aufwand besser einschätzen — das spart beiden Seiten Zeit.
  • Klare Erwartung: Ein Satz wie «Wir melden uns innert eines Arbeitstags» nimmt Unsicherheit und hebt Sie von Betrieben ab, die tagelang nicht reagieren.

Diese Fehler kosten Aufträge

Bei der Durchsicht von Handwerker-Websites in der Region begegnen uns immer wieder dieselben Schwachstellen:

  • Veraltete Inhalte: Wenn die letzte Referenz oder News-Meldung Jahre zurückliegt, fragt sich der Besucher, ob der Betrieb überhaupt noch aktiv ist.
  • Keine Mobilansicht: Winzige Schrift und verschobene Spalten auf dem Handy vertreiben genau die Kundschaft, die gerade dringend jemanden sucht.
  • Keine Referenzen: Ohne Bilder abgeschlossener Arbeiten bleibt nur die Behauptung, gut zu sein — und die macht jeder.
  • Unklares Einzugsgebiet: Wer nirgends schreibt, wo er arbeitet, verliert Anfragen aus der Nachbarschaft an Betriebe, die es tun.
  • Versteckter Kontakt: Kontaktdaten nur auf einer Unterseite — die direkte Anfrage muss von überall her möglich sein.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?

Bei uns beginnen komplette Websites bei CHF 1’690 — inklusive Beratung, Gestaltung und Umsetzung. Der Preis hängt vom Umfang ab: Anzahl Seiten, Fotografie vor Ort, zusätzliche Funktionen. Eine transparente Übersicht finden Sie auf unserer Preisseite.

Meine Auftragsbücher sind voll — brauche ich trotzdem eine Website?

Gerade dann. Eine gute Website erlaubt Ihnen, die Aufträge auszuwählen, die zu Ihrem Betrieb passen, statt jeden anzunehmen. Sie hilft zudem bei der Suche nach Fachkräften — auch Bewerber schauen sich zuerst online um. Und Auftragslagen ändern sich: Wer erst dann sichtbar werden will, wenn die Anfragen ausbleiben, startet zu spät.

Ich habe keine Zeit, mich um eine Website zu kümmern. Was nun?

Das müssen Sie auch nicht. Nach der Erstellung übernehmen wir auf Wunsch die laufende Wartung ab CHF 50 pro Monat: Updates, Sicherheit, kleine Anpassungen, neue Referenzbilder. Sie schicken uns die Fotos der fertigen Arbeit — den Rest erledigen wir.

Eine gute Handwerker-Website ist kein Schmuckstück, sondern ein Werkzeug: Sie soll klingeln lassen. Wenn Sie wissen möchten, wie Ihr Betrieb online dasteht und was sich mit vertretbarem Aufwand verbessern lässt, buchen Sie ein kostenloses Erstgespräch — online, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. Mehr über unsere Arbeitsweise erfahren Sie unter Webdesign.

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