Was kostet eine Landingpage in der Schweiz, und wann reicht eine einzige Seite?

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Sie haben ein neues Produkt, eine Aktion oder ein Event und fragen sich, ob dafür eine ganze Website nötig ist oder ob eine einzelne Seite reicht. Die Antwort hängt weniger vom Budget ab als vom Ziel: Soll die Seite genau eine Handlung auslösen — Anfrage, Anmeldung, Kauf —, ist eine Landingpage oft die bessere und günstigere Lösung als ein komplettes Webprojekt. Dieser Artikel zeigt, was eine Landingpage in der Schweiz kostet, wovon der Preis abhängt und wann eine einzige Seite tatsächlich ausreicht.

Was ist eine Landingpage überhaupt — und was nicht?

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit einem klaren Ziel: Ein Besucher kommt über einen Link, eine Anzeige oder eine Empfehlung an und soll genau eine Handlung ausführen. Es gibt keine Navigation, die ablenkt, keine zehn Unterseiten, durch die man sich klicken muss. Alles auf der Seite — Text, Bild, Formular — arbeitet auf dieses eine Ziel hin.

Das unterscheidet die Landingpage von einer normalen Firmenwebsite. Eine Website soll ein Unternehmen als Ganzes zeigen: Leistungen, Team, Referenzen, Kontaktmöglichkeiten. Eine Landingpage dagegen ist zugespitzt auf eine einzige Kampagne, ein einziges Angebot oder einen einzigen Anlass. Wer beides verwechselt, verschenkt oft Wirkung — entweder weil die Landingpage zu viel will, oder weil die Website für eine kurzfristige Aktion zu träge ist.

Landingpage Kosten in der Schweiz: Die Preisspanne im Überblick

Bei WinWebDesign kostet eine Landingpage CHF 890. Darin enthalten ist eine professionell gestaltete, auf Mobilgeräte optimierte Seite mit einem klaren Call-to-Action, Texten, die auf das Ziel der Seite abgestimmt sind, und der technischen Grundausstattung, die eine Seite braucht, um gefunden und ernst genommen zu werden.

Der Preis für eine Landingpage hängt im Allgemeinen von folgenden Faktoren ab:

  • Umfang des Formulars: Ein einfaches Kontaktformular ist schneller umgesetzt als ein mehrstufiger Anmeldeprozess mit Validierung und Weiterleitung an ein externes System.
  • Texte und Bildmaterial: Wenn Texte und Fotos bereits vorhanden sind, sinkt der Aufwand. Müssen Texte neu geschrieben oder Bilder lizenziert werden, kommt Zeit dazu.
  • Anbindung an weitere Systeme: Eine Landingpage, die Anmeldungen direkt in ein Buchungssystem oder einen Newsletter-Dienst einträgt, braucht mehr technische Arbeit als eine Seite, die nur eine E-Mail verschickt.
  • Tracking und Auswertung: Wer wissen will, wie viele Besucher tatsächlich zur Anfrage werden, braucht eine saubere Einrichtung der Messung — das ist machbar, kostet aber zusätzliche Zeit.

Eine ehrliche Einordnung: Bei sehr einfachen Fällen — eine Seite mit Text, Bild und Kontaktformular, ohne Besonderheiten — bleibt man nah am Grundpreis. Kommen individuelle Anbindungen oder aufwendige Gestaltung dazu, steigt der Aufwand und damit der Preis. Eine seriöse Offerte nennt das vorher, nicht hinterher.

Landingpage oder ganze Website: Wann reicht eine Seite?

Eine Landingpage reicht, wenn Sie ein einzelnes, zeitlich begrenztes oder klar abgegrenztes Angebot bewerben. Typische Fälle:

  • Eine Produkteinführung oder ein Spezialangebot mit festem Zeitraum.
  • Eine Veranstaltung, ein Workshop oder eine Messe, für die sich Leute anmelden sollen.
  • Eine Kampagne, die Sie über Anzeigen, Flyer oder Social Media bewerben und bei der Sie genau nachverfolgen wollen, wie viele Besucher zu Anfragen werden.
  • Ein neues Teilangebot eines bestehenden Unternehmens, das noch nicht in die Hauptwebsite integriert werden soll.

Eine Landingpage reicht dagegen nicht, wenn Besucher mehr über Ihr Unternehmen erfahren wollen, bevor sie sich entscheiden. Wer mehrere Leistungen anbietet, Referenzen zeigen will oder langfristig über Suchmaschinen gefunden werden möchte, kommt um eine vollständige Website nicht herum. Eine einzelne Seite lässt sich kaum für viele verschiedene Suchbegriffe sichtbar machen — dafür braucht es mehrere Unterseiten mit eigenem Inhalt, wie es eine Website mit durchdachter Struktur bietet.

Als Beispiel: Ein Treuhandbüro, das neue Mandate über seine Dienstleistungen insgesamt gewinnen will, braucht eine Website mit Unterseiten zu den einzelnen Leistungen. Dasselbe Büro, das für ein kostenloses Erstgespräch im Rahmen der Steuererklärungs-Saison wirbt, kann dafür eine eigene Landingpage schalten — schlank, schnell online, mit einem einzigen Ziel.

Was eine gute Landingpage ausmacht

Der Preis ist nur die eine Seite. Ob eine Landingpage ihr Geld wert ist, zeigt sich daran, ob sie tatsächlich Anfragen bringt. Ein paar Punkte, die dabei den Unterschied machen:

  1. Ein Ziel, eine Handlung: Wenn eine Seite gleichzeitig zum Kauf, zur Newsletter-Anmeldung und zum Download eines PDFs auffordert, verwässert sich die Wirkung. Eine Landingpage braucht genau einen Call-to-Action.
  2. Schnelle Ladezeit: Besucher, die über eine Anzeige kommen, haben wenig Geduld. Grosse, unkomprimierte Bilder sind einer der häufigsten Gründe, warum Landingpages langsam laden. Empfehlungen zur technischen Optimierung von Ladezeit und Darstellung finden sich bei web.dev.
  3. Mobile Darstellung: Ein grosser Teil der Besucher, die über Social Media oder eine Suchanfrage auf eine Landingpage kommen, nutzt ein Mobilgerät. Formular und Button müssen auch auf kleinem Bildschirm ohne Zoomen bedienbar sein.
  4. Klarer Nutzen statt allgemeiner Werbesprache: Besucher wollen in wenigen Sekunden verstehen, was sie bekommen und was der nächste Schritt ist. Konkrete Angaben schlagen allgemeine Versprechen.
  5. Vertrauen schaffen: Ein Impressum, eine echte Telefonnummer oder Adresse und — falls vorhanden — ein Hinweis auf bestehende Kundenbeziehungen schaffen Vertrauen, ohne dass Sie etwas erfinden müssen.

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Auch wenn eine Landingpage als einzelne Seite läuft, sollte sie sauber an bestehende Strukturen angebunden sein, etwa an eine passende Domain mit eigener Adresse statt an eine generische Unterseite eines fremden Anbieters. Das wirkt seriöser und lässt sich später leichter weiterverwenden.

Landingpage als Teil einer grösseren Strategie

Landingpages funktionieren am besten in Kombination mit einer bestehenden Website, nicht als Ersatz dafür. Wer bereits eine Firmenwebsite hat, kann für einzelne Aktionen gezielt Landingpages dazuschalten, ohne die Hauptseite zu verändern. Das ist oft günstiger und schneller umsetzbar, als jedes Mal die ganze Website anzupassen.

Wenn Sie noch keine Website haben und überlegen, ob eine einzelne Landingpage für den Start reicht: Das kommt auf Ihr Vorhaben an. Für ein einzelnes, befristetes Angebot ja. Für den langfristigen Auftritt eines Unternehmens braucht es mehr — einen Überblick zu den Kosten einer vollständigen Website finden Sie in unserem separaten Artikel dazu. Neu gegründete Firmen profitieren 2026 zudem von einem vergünstigten Einstiegsangebot für eine komplette Website bis acht Seiten.

Wichtig für die spätere Planung: Eine Landingpage, die gut funktioniert, lässt sich oft als Baustein in eine spätere, grössere Website integrieren — vorausgesetzt, sie wurde technisch sauber aufgesetzt. Umgekehrt lohnt sich eine Landingpage nicht, wenn Sie ohnehin planen, in den nächsten Monaten eine vollständige Website zu bauen. Dann ist es meist sinnvoller, das Budget direkt dort zu investieren, zum Beispiel im Rahmen eines Website-Relaunchs.

Häufige Fragen zu Landingpage-Kosten

Lohnt sich eine Landingpage auch für ein kleines Budget?

Ja, gerade weil der Aufwand überschaubar bleibt, wenn Ziel und Inhalt der Seite klar definiert sind. Eine Landingpage ist oft der günstigste Weg, eine einzelne Idee zu testen, bevor Sie in eine umfangreichere Website investieren.

Kann ich eine Landingpage später zu einer vollständigen Website ausbauen?

Das ist möglich, wenn die Seite von Anfang an auf einer soliden technischen Basis steht. Eine Landingpage, die auf einem gängigen System wie WordPress aufgebaut ist, lässt sich mit weiteren Unterseiten erweitern. Mehr dazu in unserem Leistungsbereich zur Umsetzung mit WordPress.

Brauche ich für eine Landingpage auch Suchmaschinenoptimierung?

Nicht zwingend, wenn Sie die Seite über Anzeigen oder direkte Links bewerben. Soll die Landingpage auch über die Suche gefunden werden, braucht es gezielte Optimierung — dafür ist allerdings oft eine Seite mit mehr Inhalt sinnvoller. Einen Einstieg dazu bietet unser Beitrag zur Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

Wenn Sie unsicher sind, ob eine Landingpage für Ihr Vorhaben reicht oder ob sich eine vollständige Website mehr lohnt, besprechen wir das am besten konkret anhand Ihres Falls. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf — wir sagen Ihnen ehrlich, was für Ihr Vorhaben sinnvoll ist.

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